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Desktop mit Duet auf dem iPad erweitern

Inzwischen ist das Arbeiten auf einem zweiten Monitor so unentbehrlich geworden, wie essen und trinken. Es gibt da zwar immer wieder Studien, die behaupten dass sei völlig unproduktiv, weil leicht ablenkbar, aber ich hab da meine Schwächen auch ohne den zweiten Monitor. Jetzt hat sich der Techniker Rahul Dewan ein paar ehemalige Apple Techniker geschnappt und eine Applikation names Duet Display  geschrieben. Diese ermöglicht es den Desktop eines Mac oder Windows PC auf seinem iPad über das Datenkabel des iPads zu übertragen. Und es funktioniert natürlich die Touchfunktion des iPads.

Duet ist die erste App, die es Ihnen ermöglicht, Ihr iGerät unter Verwendung des Lightning- oder 30-Pol-Kabels als zusätzlichen Bildschirm für Ihren Mac zu nutzen.

Jetzt kann man sich fragen „Will man das denn überhaupt auf einem iPad?“

Ich muss dazu sagen im Normalfall würde ich jederzeit das iPad gegen einen schönen großen Monitor eintauschen. Aber ich bin doch relativ oft unterwegs mit meinem Laptop und muss unterwegs bzw. in fremden Locations noch Content anpassen oder Feinheiten ausbessern und einen externen Monitor mitzuschleppen ist schon umständlich genug, aber hat schonmal jemand versucht in der Bahn seinen externen Monitor aufzubauen ? Zack, jetzt gehts ! einfach Datenkabel anklemmen und los gehts.

Gerade für Grafikintensive Programme, wie After Effects, oder Resolume musste ich ein paar Einstellungen runterschrauben, damit ich ein flüssiges Bild habe. Aber es läuft und beschert mir jetzt einen mobilen zweiten Monitor.

Die Desktop Applikation ist kostenlos, aber die App fürs iOS schlägt mit einmaligen 15,99 € kurz etwas ins Holz. Dafür hat man aber eine gute und mobile Desktop Erweiterung.

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    R2D2 in Love

    Gerade beweisen die Minions im Kino, dass eine Geschichte auch ohne Worte erzählt werden kann. Ich gehe bei meinen Mappings ja inzwischen eher genau den entgegengesetzten Weg, weil bisher jedes Mapping ohne Sprache ausgekommen ist und am Ende außer Effekten wenig Story rüberkommt. Eine wundervolle kleine Geschichte zum Wochenende und ein tolles Stück audiovisuelle Kunst habe ich dann aber doch noch gefunden, die diesesmal ohne Dolmetscher des kleines Droiden zurechtkommt.

    Follow our intrepid, droid-hero R2-D2 as he tries to find love in our galaxy.

    Sehr schön finde ich hier vor allem die Moral der Geschichte. Manchmal ist es eben einfach besser so, wie es ist und wir wissen erst am Ende warum.

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      Stephan Meinherz – Breath Soul

      Für mich ist die Musik immer wieder ein Punkt in meinem Leben, der mich inspiriert, fesselt, aber auch aufreiben kann und mich mitunter unruhig und nervös macht, wenn ich die falsche Musik höre, bzw. hören muss, weil es Teil einer Veranstaltung ist. In meiner Kategorie S.T.I.L. habe ich den Berliner Künstler Stephan Meinherz eigentlich von Anfang an gesehen, aber manchmal weiß man einfach, dass das noch nicht das Tüpfelchen auf dem I war, auf das man gewartet hat um es anderen auch zu zeigen.
      Wie schon gesagt ist Musik nicht nur etwas unglaublich schönes, sondern es ist vor allem etwas intimes. Viele Musiker produzieren schöne aufwendig geschnittene Videos und
      setzen Ihre Musik mit aufwendigen Studioproduktionen in die richtige Stimmung.

      Umso intimer und großartiger finde ich das, was Stephan Meinherz hier gemacht hat. Einfach mal seine Musik so echt und intim zu präsentieren wie sie ist.

      It was the most beautiful day this summer so far in Berlin. I took my chances and went with my guitar, my dog and some cameras (iPhone and Gopro) to record this new song. I wrote „Breath Soul“ just a couple of days ago. I hope you enjoy it like the rest of your summer!

       

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        U2 Berlin in Slowmotion

        Ich befinde mich ja derzeit mit meinem Lieblingsprojekt FAST NORMAL – NEXT TO NORMAL im wunderschönen Fürth. Was für mich eine komplette Entschleunigung ist. Ich bin hier am ersten Tag gefühlt mit 200 Sachen gegen einen zähen sich langsam fortbewegenden Wackelpudding gefahren, der einen dazu zwingt selbst bei Vollgas langsam zu sein. Man hat also quasi keine Wahl außer sich anzupassen. Der in Ungarn geborene und in Berlin lebende Künstler Adam Magyar hat ein tolles und eigentlich ziemlich einfaches Projekt ins Leben gerufen mit dem Titel „Stainless“. Dabei macht er eigentlich nichts anderes als mit einer Highspeed Kamera in der U2 Berlin-Alexanderplatz die Zugeinfahrt zu filmen. Allerdings aus der U-Bahn heraus. Dadurch entsteht ein Stilleben und vor allem ein sonst so hektisches und schnelles Berlin wird komplett entschleunigt. Ich finde das passt gerade ganz wunderbar zu dem, was ich hier gerade durchlebe.

        An endless row of living sculptures brought together by the same subway line, the same direction, the same intention of taking the train to get caught and carried away by the urban flow. All their motions slowed down, they are graceful and stainless holding their breath for their train to pull into the station.

        Schöner kann man es mit Worten eigentlich auch gar nicht beschreiben. Ganz tolle Idee.

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          Pixel – Audiovisueller Tanz

          Die 2014  erstellte Tanzperformance „Pixel“ kombiniert Video & Tanz in Verbindung mit der Musik zu einer großen wundervollen Illusion.
          Das ganze visuelle ist wirklich auf eine optisch minimale Drahtgitter Partikelsimulation reduziert, aber die damit erzielten visuellen Effekte bewirken wirklich das was sie sollen. Gemeinsam mit elf Tänzern haben die beiden französischen Künstler  Adrien Mondot and Claire Bardainne auch bekannt unter dem Kollektivnamen Adrien M / Claire B Company. Gemeinsam mit dem Hip Hop Choreografen Cie Kafig haben sie eine einstündige Show auf die Beine gestellt, die wirklich schöne durchdachte Momente hat.

          Pixel is a dance show for 11 dancers in a virtual and living visual environement. A work on illusion combining energy and poetry, fiction and technical achievement, hip hop and circus. A show at the crossroads of arts and at the crossroads of Adrien M / Claire B’s and Mourad Merzouki’s universes.

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            April, April – Google Pac Man

            Google hat sich zum ersten April mal was besonderes gedacht … gleich zweimal sogar.
            Zum einen haben sie auf Basis der Google Maps ein Pac-Man spielt programmiert, bei dem man die eigenen Straßen als Pac-Man Labyrinth nutzt.

            Zum anderen wenn man Google.com vertauscht und com.Google eingibt verdreht Google den Bildschirm.

             

             

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              dataton Watchout 6 Videomapping Ankündigung

              Vorab … Weil es mich nervt. Es gibt nicht DAS eine Medienserversystem und es ist  immer eine Frage des zu erreichenden Ziels. Aber heute habe ich mit dem Vertrieb in Berlin telefoniert und da erfahre ich doch glatt, dass Dataton für die Watchout Version Nummer 6 erhebliche Verbesserungen angekündigt hat.Ich bin seit 2009 Operator für das dataton Watchout System. Das Interface hat mich bisher immer an Windows XP erinnert und war seiner Zeit etwas hinterher. Allerdings muss ich in Sachen Bedienerfreundlichkeit und Stabilität sagen, hat mir das System bisher immer am besten gefallen.Und siehe da,  der erste Punkt auf der Liste

              – New look user interface

              Bääääm … Jetzt wird jeder, der mit Medienservern arbeitet Argumente finden, warum sein System, das er nutzt, das bessere ist. Ich arbeite gerade sehr intensiv mit den Wings AV Servern und stelle immer wieder Punkte fest, die Wings super gelöst hat. Hingegen finde ich auch immer eine ganze Menge Situationen in denen ich mir denke, das ich jetzt gern ein Watchout vor mir hätte.

              – Live edit – see changes live as you make them

              Endlich. Das hat mich bisher immer am meisten genervt !!! Inzwischen ist das Videomapping längst nicht mehr ein künstlerisches Nieschenprodukt, sonder erleuchtet immer mehr Fassaden und 3D Objekte. Bisher war die Einbindung in Medienserversysteme immer recht aufwändig, und schwer zu planen. Darin lag natürlich auch das Problem und gleichzeitig wertvolle. Nicht jeder der Videomapping im großen Stil machen wollte konnte das aus der Hüfte schießen. Das hat bisher auch eine Vielzahl an minderwertigen Produktionen zur Welt gebracht. Die neuen Features sind keine Garantie für gutes Mapping, aber ich bin sehr gespannt darauf sie zu testen.

              – Import and map onto 3D models of real-world objects
              – Texture areas on 3D models with images, video or compositions
              – Reads common 3D file formats
              – 3D Projector feature for pixel-accurate image mapping
              – Pre-visualization with 3D models and multi-camera views
              – Suite of features for advanced projection mapping

              Ein offizielles Release Datum gibt es bisher noch nicht. Im Februar wurde Watchout 6 auf der ISE in Amsterdam das erste mal vorgestellt. Gerade befinden Sie sich in der Betaphase und es werden erste Vorbereitungen Systemseitig für den Wechsel vorgenommen. Bin sehr gespannt.

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                Spiegel Videomapping – Patterns of Harmony

                Bei diesem schönen Projekt handelt es sich um das UdK Berlin Master Projekt von .  Eine schöne Idee, bei der von hinten auf eine weiße Fläche aus Acrylglas projiziert wird. Die auf der anderen Seite durchscheinenden Muster werden durch die nach Innen gewölbten Spiegel reflektiert und es entstehen Kaleidoskopartige Muster.

                The physical object is a fractal of cubes, though it does not contain any physical cubes, only reflections and projections of it.

                Die dazu gespielte Klaviermusik ist keine bloße Teppichuntermalung. Das Mapping wächst und die Muster verändern sich zu den angeschlagenen Tönen.
                Inhaltlich gäbe es sicher eine Menge Dinge, die man jetzt kritisieren könnte, aber um ehrlich zu sein finde ich die Grundidee allein schon großartig und durch die Spiegelkonstruktion erhält das ganze eine tolle Räumlichkeit.

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                  Numen – Membran Cube

                  Das Designkollektiv Numen / For Use, hat eine einfache, aber ganz tolle Lichtinstallation entworfen.

                  Three out of six surfaces of the cube are made of flexible membrane (foil mirror) with air tank and a compressor connected to it and the other three mirrors are semi transparent spy-glass. By inflating or deflating the air tank, the membrane turns convex or concave, deforming the reflections.

                  Das gehört zu der Form von Kunst, die ich am liebsten habe und die auch ohne Botschaft einfach mit einer guten Idee, ein tolles Gesamtbild ergibt.

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                    Biolumineszente Projektionen im Wald

                    Die Künstler Friedrich van Schoor and Tarek Mawad haben sechs Wochen im Wald verbracht und neben der Stille vor allem die Inspiration durch die Natur erhalten.
                    Sie haben Tiere, Spinnennetze, Pilze und Baumrinden als Vorlage und Projektionsfläche zugleich für Videomapping genutzt und daraus das Projekt bioluminescent forest erstellt.

                    They personified the forest to accentuate the natural beauty by creating luring luminescent plants and glowing magical mushrooms that speaks volumes to any visitor that enters the minds of the artists through viewing „bioluminescent forest“.

                    Ein einfaches, aber wirklich tolles Projekt. Ich finde es immer toll zu sehen, wenn mit wirklich simplen Mitteln wundervolle Elemente gebaut werden die so schön anzusehen sind.

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